Schalke Fanclub loreley

Ab jetzt bekommt Ihr immer ein Rückblick zu dem letzten Spieltag.

Endlich war es wieder soweit, und wir konnten gemeinsam mit euch zum Straßenbahnduell nach GElsenkirchen fahren. Die Abfahrt war wie angekündigt pünktlich, und die ersten Schalke-Lieder wurden angestimmt. Nach einigen geselligen Getränken war dann von der Autobahn bereits der Flutlichtmast des alten Parkstadions zu sehen, und jeder wusste, dass es Zeit war, den Nachbarn aus Bochum zu zeigen, dass wir das Spiel als Straßenbahnduell sehen und ganz klar die Nummer 1 sind.

Auf dem Weg zum Stadion stieg die Anspannung, denn jeder wusste, dass andere Teams vorgelegt hatten und für uns nur drei Punkte zählten. Angekommen in der Arena war sofort klar: Heute wird es nicht nur interessant auf dem Spielfeld, sondern auch in der Nordkurve. Früher als üblich startete das Steigerlied, gefolgt von „Blau und Weiß“. Anschließend wurde eine etwas andere Version von „Ruhrgebiet“ gespielt, und die Choreografie begann. Das war schon eine klare Ansage an den Gegner, und auch die Spieler wussten, dass heute Leistung gefragt war.

Das Spiel begann, doch was dann zu sehen war, empfanden viele als enttäuschend. Die Anfangsphase war zu schwach; bis auf ein paar Chancen unserer Königsblauen war nicht viel zu sehen. Bochum übernahm das Spiel, allerdings ohne wirklich gefährlich zu werden. In der 25. Spielminute fiel durch den VAR ein Handspiel-Elfmeter für Bochum. Was Bochum jedoch wahrscheinlich nicht auf dem Schirm hatte, war unser sehr guter Torwart. Karius hielt den Ball mit einer Riesenparade und verhinderte damit das mögliche Gegentor. Klasse Aktion, und das ganze Stadion war als 12. Spieler wieder am Start.

Es wurde jedoch schnell wieder ruhiger, und bis auf eine sehr gute Chance von Antwi-Adjei in der 3. Minute der Nachspielzeit passierte nicht viel. In der Halbzeit schnell ein Getränk holen und weiter ging’s.

In der 2. Halbzeit begann, bis auf die Spielrichtung, alles wie in der 1. Es war ein ausgeglichenes Spiel, und Schalke sowie der VfL standen kompakt. Es musste kommen, wie es kommen musste: Ein Fehler, und du hast einen Haufen Arbeit vor dir. In der 65. Spielminute fiel das 0:1 nach einem Ballabpraller, der dem Bochumer vor die Füße fiel – den musste er machen, und so war es.

Unser Trainer reagierte einige Minuten später mit einem Dreifachwechsel und bewies damit ein gutes Händchen. In der 75. Minute fälschte unser Neuzugang aus Kiel, Kurucay, nach einer Ecke den Ball unhaltbar ab, und es stand 1:1. Anschließend ging es vorwärts, und jeder wusste, da passiert noch was. Nur 04 Minuten später war Lasme goldrichtig nach einer schlechten Verteidigung und versenkte den Ball zum 2:1 im Netz, worauf das Stadion vor Freude explodierte.

Im restlichen Spiel schaffte es Bochum nicht mehr, wirklich gefährlich zu werden, und keiner hätte etwas gegen das fast 3:1 gehabt, denn Sylla hatte den Ball gut am Fuß, doch in höchster Not konnte der Bochumer Verteidiger die Situation noch entschärfen.

So blieb es am Ende bei dem doch verdienten Sieg, und den Bochumern wurde am Ende noch ein Lied gesungen: „Die Nummer 1 im Pott sind wir“.

Die Abfahrt an dem späten Abend war ruhig, und gegen 02:45 Uhr sind wir dann alle mehr oder weniger fit aus dem Bus ausgestiegen. Im nächsten Spiel geht es zu Dynamo Dresden, eine doch eher lange Anreise, bei der einige von uns wieder mit dabei sind.

„Hinweis“: Meldet euch an für die nächsten Heimspiele.

Glück auf,
André